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„Gehet hin und bringt den Frieden“ – Diakone als Friedensstifter und Störenfriede

St. Bernhard Rastatt
Datum:
Veröffentlicht: 8.1.26

Verantwortliche für den Ständigen Diakone in den (Erz-)Bistümern im deutschsprachigen Raum treffen sich im Erzbistum Freiburg

Diakone übernehmen am Ende der Eucharistiefeier den Dienst, die Feiernden symbolisch in die Welt zu senden, um das, was sie im Gottesdienst erfahren haben, im Leben konkret werden zu lassen. Angesichts zunehmender Konflikte in Welt, Gesellschaft und Kirche sind alle Menschen mehr denn je herausgefordert, Position zu beziehen. Zu der Tagung in Rastatt treffen sich 73 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Diakone übernehmen am Ende der Eucharistiefeier den Dienst, die Feiernden symbolisch in die Welt zu senden, um das, was sie im Gottesdienst erfahren haben, im Leben konkret werden zu lassen. Angesichts zunehmender Konflikte in Welt, Gesellschaft und Kirche sind alle Menschen mehr denn je herausgefordert, Position zu beziehen. Als Christen ist es einerseits unser Auftrag, uns für den Frieden einzusetzen, andererseits aber auch unsere Stimme zu erheben, wenn Unrecht geschieht.

Auf dem Studientag am Mittwoch der diesjährigen Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat in Rastatt geht es um die Auseinandersetzung mit diesem Spannungsverhältnis: „Gehet hin und bringt den Frieden – Diakone als Friedensstifter und Störenfriede“.

Wir freuen uns sehr, dass uns Frau Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Professorin für Christliche Gesellschaftslehre und Sozialethik an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, an diesem Studientag mit ihren Gedanken und Impulsen begleiten wird. Verschiedene Workshops zur Vertiefung der Thematik im Nachmittagsbereich runden den Studientag ab.

Mittlerweile treffen sich die Verantwortlichen der katholischen (Erz-)Bistümer in Deutschland zu der 43. Konferenz, die in jedem Jahr in einem anderen Bistum stattfindet. EIngeladen sind zum Austausch und zu einem Studientag Arbeitsstellenleiter, Diözesanreferenten, bischöflich Beauftragte für den Diakonat, Ausbildungsleiter:innen und sonstige Verantwortliche. Wir begrüßen zu der Veranstaltung auch Gäste aus anderen pastoralen Berufsgruppen, Vertreterinnen des Netzwerks "Diakonat der Frau" und Vertreter des Ständigen Diakonats aus Österreich und Südtirol.