Diakonische Projekte sind soziale Initiativen, die sich an christlichen Werten wie Nächstenliebe, Solidarität und Gerechtigkeit orientieren. Ziel dieser Projekte ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Dabei stehen besonders benachteiligte oder hilfsbedürfte Personen im Mittelpunkt, zum Beispiel ältere Menschen, Kinder oder Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete oder Menschen in finanziellen oder sozialen Notlagen.
Damit wird auch der dienende Auftrag der Kirche verkörpert. Der Glauben wird praktisch sichtbar und fördert das solidarische und menschenwürdige Zusammenleben.
Ständige Diakone arbeiten in Deutschland in der Pastoral auf den unterschiedlichsten Ebenen. Prägend ist dabei die Funktion des Brückenbauers zu den Menschen und die des Grenzgängers. Der Diakon ist ein zum Dienst Gesandter, der vor allem einen Blick auf die Menschen und Orte haben sollte, die nicht primär im Blickfeld von Kirche und Gesellschaft stehen. Es gibt in Deutschland bereits viele Initiativen, in denen das konkret umgesetzt wird. Damit das Engagement gewürdigt wird und entsprechende „Leuchttürme“ diakonischen Handelns auch einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden, hat sich die Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat in Deutschland gemäß dem Leitsatz „Tu Gutes und rede darüber“ entschlossen, derartige pastorale Leuchtturmprojekte finanziell und öffentlichkeitswirksam zu fördern.
